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Unternehmerische Karriere und Ausbildung

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Was veranlasst eine Person, alle sozialen, psychologischen und finanziellen Risiken einzugehen, die mit der Gründung eines neuen Unternehmens verbunden sind? Anfangs gab es nur begrenzte Forschung zu diesem Aspekt des Unternehmertums, aber seitdem ist das Interesse an unternehmerischen Karrieren und Bildung gestiegen. Dieses gesteigerte Interesse wurde durch solche Faktoren gefördert wie die Erkenntnis, dass kleine Formen eine wichtige Rolle bei der Schaffung von Arbeitsplätzen und Innovation spielen; eine Zunahme der Medienberichterstattung über Unternehmer; das Bewusstsein, dass es mehr Unternehmer gibt, als in den Medien angekündigt werden, da Tausende und Abertausende von kleinen Cottage-Unternehmen gegründet werden; die Ansicht, dass die meisten großen Organisationsstrukturen kein Umfeld für Selbstverwirklichung bieten; die Verlagerung der Beschäftigung, da Frauen zunehmend aktiver in der Arbeitswelt werden und die Zahl der Familien mit zwei Einkommen steigt, und die Gründung neuer Unternehmen durch weibliche Unternehmer dreimal so häufig wie ihre männlichen Kollegen.

Trotz dieses Anstiegs betrachten viele Menschen das Unternehmertum immer noch nicht als Karriere. Ein konzeptionelles Modell zum Verständnis unternehmerischer Karrieren, betrachtet die Karrierephasen beruflicher neustart als dynamische Phasen, wobei jede Phase andere Phasen und Ereignisse im Leben des Einzelnen – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – widerspiegelt und mit ihnen interagiert. Dieser Lebenszyklusansatz konzeptualisiert unternehmerische Karrieren in neun Hauptkategorien; Bildungsumfeld, die Persönlichkeit des Einzelnen, das familiäre Umfeld der Kindheit, der berufliche Werdegang, der Entwicklungsverlauf des Erwachsenen, der nicht arbeitsbezogene Werdegang des Erwachsenen, die aktuelle Arbeitssituation, die aktuelle Perspektive des Einzelnen und die aktuelle familiäre Situation.

Obwohl allgemein angenommen wird, dass Unternehmer weniger gebildet sind als die allgemeine Bevölkerung, hat sich diese Meinung als mehr Mythos als Realität erwiesen. Studien haben ergeben, dass Unternehmer insgesamt und Unternehmerinnen im Besonderen weit besser ausgebildet sind als die allgemeine Bevölkerung. Die Arten und die Qualität der erhaltenen Ausbildung entwickeln jedoch manchmal nicht die spezifischen Fähigkeiten, die für den Gründungs- und Managementprozess von Unternehmen erforderlich sind. Beispielsweise sind einige Unternehmerinnen in dieser Hinsicht stärker benachteiligt als ihre männlichen Kollegen, da sie häufig keine bedeutenden wirtschafts- oder ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge belegen.

Auch die Einflüsse der Kindheit wurden untersucht, insbesondere in Bezug auf Werte und die Persönlichkeit des Einzelnen. Die am häufigsten untersuchten Persönlichkeitsmerkmale sind Leistungsbedürfnis, Kontrollorientierung, Risikobereitschaft und Geschlechtsidentität.

Die Forschung zum familiären Umfeld der Kindheit des Unternehmers hat eindeutigere Ergebnisse gebracht. Unternehmer haben in der Regel selbstständige Väter, von denen viele auch Unternehmer sind. Viele haben auch unternehmerische Mütter. Die Familie, insbesondere der Vater oder die Mutter, spielt eine wichtige Rolle bei der Begründung der Attraktivität und Glaubwürdigkeit des Unternehmertums als Karriereweg. Wie ein Unternehmer sagte: „Mein Vater und meine Mutter haben mich immer ermutigt, neue Dinge auszuprobieren und alles sehr professionell zu machen. Sie wollten, dass ich der Beste bin und die Freiheit und Unabhängigkeit habe, mein eigener Chef zu sein.“

Auch der berufliche Werdegang wirkt sich positiv wie negativ auf die unternehmerische Laufbahn aus. Auf der positiven Seite haben Unternehmer tendenziell eine höhere Erfolgswahrscheinlichkeit, wenn das gegründete Unternehmen in ihrem Arbeitsbereich liegt. Diese erhöhte Erfolgsquote macht die Anbieter von Risikokapital besonders besorgt, wenn diese Berufserfahrung nicht vorhanden ist. Negative Verdrängung (z. B. Unzufriedenheit mit verschiedenen Aspekten des eigenen Arbeitsplatzes, Entlassung oder Degradierung, Versetzung an einen unerwünschten Ort oder die Übernahme einer neuen Position durch den Ehepartner in einem neuen geografischen Gebiet) fördert das Unternehmertum und die Gründung neuer Unternehmen.

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